Versorgungssituation eines Beamtenanwärters

Startschuss für Beamtenanwärter: beim Einstieg in die Beamtenlaufbahn richtig vorsorgen – jetzt bei uns!

Zum neuen Schuljahr im August bzw. September werden auch dieses Jahr viele neue Lehrer Ihr Referendariat an den verschiedenen Schulen in Deutschland beginnen. Zum 01.10. starten i. d. R. zusätzlich viele junge Menschen als Beamtenanwärter den Vorbereitungsdienst an Finanzämtern, Vermessungsämtern Stadtverwaltungen, Landratsämtern usw. oder beginnen Ihre Ausbildung bei der Polizei! Damit startet für alle ein neuer Lebensabschnitt sowie der Einstieg in die Beamtenlaufbahn. Dies bringt einiges an Neurungen mit sich, ist doch die Versorgungssituation eines Beamtenanwärters komplett anders als bei einem Azubi bzw. Angestellten.

Welche Bereiche sind speziell betroffen?

Was passiert, wenn ein Beamtenanwärter aufgrund längerer Krankheit oder Unfall nicht mehr in seinem Dienst arbeiten kann? Der Dienstherr kann in diesem Falle eine amtsärztliche Untersuchung anordnen und der Amtsarzt somit die Dienstfähigkeit oder allgemeine Dienstunfähigkeit bescheinigen. Ist letzteres der Fall, wird der der Beamtenanwärter aus dem öffentlichen Dienst entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) nachversichert. Da hier aber ebenfalls Wartezeiten einzuhalten sind, gibt es in der Regel keine oder nur eine geringe Leistung – der soziale Abstieg droht! Bei Vollzugsbeamten und Soldaten gibt es noch ein spezielles Dienstunfähigkeitsrisiko, wenn z. B. nach einem Unfall die Schusswaffe nicht mehr bedient werden kann!

Der Angestellte bekommt von seinem Arbeitgeber einen Beitragszuschuss zu seinen Beiträgen für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Nicht so der Beamte, dieser erhält vom Dienstherrn einen prozentualen Zuschuss zu seinen Krankheitskosten. Dieser ist abhängig von der Familiensituation bzgl. Kinder. So beträgt dieser Zuschuss bei einem ledigen Bundesbeamten (z. B. bei der Agentur für Arbeit) ohne Kinder z B. 50 %! Allerdings zahlt die Beihilfe auch nicht für alle Aufwendungen bzw. kürzt die prozentuale Leistung bzw. Rechnungsbeträge teils deutlich, z. B. bei Zahnersatzbehandlungen, stationären Behandlungen, Heilpraktikern oder leistet i. d. R. überhaupt nichts z. B. für Brillen und Kontaktlinsen. Für die in diesem Fall restlichen 50 % muss der Beamte aufgrund Krankenversicherungspflicht in Deutschland eine beihilfekonforme Krankenversicherung inkl. Beihilfeergänzungstarif abschließen! Da die Annahme in der privaten Krankenversicherung vom Gesundheitszustand abhängig ist, müsste der Beamtenanwärter sich im schlimmsten Fall freiwillig in der GKV weiterversichern. Deshalb gibt es z. B. bereits während des Studiums die Möglichkeit, eine kostengünstige Anwartschaft abzusichern und sich damit, den aktuell guten Gesundheitszustand sichern. Damit kann man dann später ohne erneute Gesundheitsprüfung in die beihilfekonforme Krankenversicherung wechseln! Falls keine Anwartschaft möglich ist oder nicht abgeschlossen wurde, gibt es zur Bestellung als Beamter auf Probe dann über die Öffnungsaktion der privaten Krankenversicherung einen Kontrahierungszwang.

Polizeianwärter, Soldaten und auch einige Feuerwehrbeamte haben während der aktiven Dienstzeit eine sogenannte Heilfürsorge. Hier übernimmt der Dienstherr anfallende und über die Heilfürsorge abgedeckte Krankheitskosten zu 100 % (aber nicht für Pflegekosten). Zur Versetzung in den Ruhestand erhält der Beamte dann Beihilfe und benötigt hierzu eine beihilfekonforme Krankenversicherung. Auch hier sollte zum Dienstbeginn unbedingt eine Anwartschaftsversicherung abgeschlossen werden, da bis zum Eintritt des Beihilfeanspruchs ja einige Zeit verstreichen und sich am Gesundheitszustand etwas ändern kann. Die Absicherung der Pflegepflichtversicherung ist obligatorisch!

Im Unterschied zum Angestellten können Beamte auch bei Sach- oder Personenschäden durch grob fahrlässiges Verhalten von Ihrem Dienstherren in Regress genommen werden. Deshalb benötigen Beamte zur Ihrer Privathaftpflichtversicherung unbedingt noch das Diensthaftpflichtrisiko als weiteren Einschluss. In manchen Bereichen ist die zusätzliche Absicherung von Vermögensschäden sinnvoll, wenn z. B. durch falsche Berechnungen oder Nichtberücksichtigung von wichtigen Details in Verbindung mit grober Fahrlässigkeit eines Finanzbeamten Steuereinnahmen verloren gehen! Weiterhin sollte für Sicherheitsbeamte noch der Einschluss bzgl. Munition, Einsatzfahrzeuge sowie Beschädigung von fiskalischem Eigentum in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden!

Staatliche Förderung

Selbstverständlich hat der Beamte ebenso Einbußen bei den späteren Pensionsansprüchen, vor allem durch die Altersstruktur der Beamten und Pensionäre. Bereits in den nächsten Jahren wird sich das Verhältnis von aktiven Beamten zu Pensionären umkehren und die Ausgaben für Pensionen den Bund und die Länder deutlich mehr belasten als bisher. Da die Beamtenversorgung steuerfinanziert ist, kann zum Ausgleich der steigenden Ausgaben nicht einfach mit Steuererhöhungen entgegengewirkt werden. Dies wird dann sicherlich durch weitere Reformen der Beamtenversorgung kompensiert werden und Reform heißt in diesem Fall eine deutliche Kürzung der zukünftigen Pensionsansprüche!

Deshalb kann auch der Beamtenanwärter bereits staatliche Förderung zur ergänzenden Altersvorsorge in Form der Zulagenförderung über Riester (bis zu 354 EUR im ersten Jahr inkl. Berufsstarterbonus falls unter 25 Jahre) beantragen.

Zusätzlich gibt es noch weitere staatliche Förderungen bereits als Beamter auf Widerruf.
Konkret sind das:

  • - Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 9 %, bei Singles im Jahr bis zu max. rund 42 EUR auf einen Bausparvertrag bzw. 20 % max. 80 EUR auf einen Aktienfonds
  • - Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8 %, bei Singles im Jahr bis zu max. rund 45 EUR auf einen Bausparvertrag

Wir schnüren für Ihre spezielle Bedarfssituation das richtige Paket!

Wie aus den vorstehenden Schilderungen erkenntlich wird, hat ein Beamtenanwärter durchaus eine anspruchsvolle und komplexe Versorgungssituation mit hohem Absicherungsbedarf! Die Kunst besteht darin, sowohl auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Beamtenlaufbahn einzugehen, als auch den Gesamtbeitrag der Versorgung auf die finanzielle Ausstattung eines Beamtenanwärters auszurichten! Mit unserem eigenen Vorsorgeprogramm für Beamtenanwärter sowie der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen spezialisierten Produktpartner in diesem Bereich, lösen wir alle angesprochenen Problemstellen oder fehlenden Absicherungen und nutzen bereits staatliche Förderungen!

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