Finanzielle Sicherheit für eine Pflege ohne Kompromisse!

Nach der Reform 2017 hält das Pflegestärkungsgesetz einige Neuerungen bereit. Sorgen Sie rechtzeitig für Ihre Pflege nach Wunsch vor und sichern Sie Ihre Vermögenswerte.

Pflegefall – können Sie es sich leisten?

Der Anteil der Pflegebedürftigen innerhalb der Bevölkerung wird bis 2030 auf 3,37 Mio. steigen (2007 insgesamt 2,25 Mio.). Die Wahrscheinlichkeit einer Pflegebedürftigkeit nimmt im Alter drastisch zu. So beträgt die statistische Lebenserwartung einer 60 jährigen Frau 85 Jahre in 2014. Die Wahrscheinlichkeit, in diesem Alter pflegebedürftig zu sein, liegt bei 65 %, das Risiko einer Erkrankung an Demenz bei 35 %.

(Quelle: Stat. Bundesamt, 2010)

Reform 2017 – Pflegestärkungsgesetz II (PSG)

Förderung der ambulanten (Laien-) Pflege:

  • Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff
  • Aus 3 Pflegestufen (inkl. Stufe 0 für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz) werden 5 Pflegegrade (PG)
  • Neues Begutachtungssystem für die Feststellung und Bewertung des Grades (Früher: pflegerischer Zeitfaktor, Heute: Mobilität und Einstufung der Alltagskompetenz)
  • Einheitlicher Eigenanteil für Pflegebedürftige in den Pflegegraden 2 bis 5 bei stationären Pflegekosten

Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung

Früher vorsorgen spart ordentlich Geld!

Die Versicherungsbeiträge hängen in erster Linie von dem Eintrittsalter der zu versichernden Person ab. Da das Risiko einer Pflegebedürftigkeit mit zunehmenden Alter deutlich steigt, sind auch die Beiträge jenseits dem 55. Lebensjahr dementsprechend hoch. Nicht jeder ist dann bereit, diese monatliche oder jährliche Belastung zur Absicherung seines Pflegerisikos auf sich zu nehmen. Im Zweifel werden die Leistungen dementsprechend reduziert, um sich zumindest eine gewisse Mindestversorgung im Pflegefall zu sichern! Dabei wäre es so einfach, die Absicherung des Pflegefallrisikos und der entsprechenden Kosten so zu gestalten, dass diese auch finanziell tragbar ist – einfach deutlich früher mit der Absicherung beginnen! Hierzu folgendes Beispiel für den Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung zu verschiedenen Eintrittsaltern mit folgenden Leistungen:

  • 1.500 € bei Pflegegrad 5, darunter abgestufte Leistung
  • Beitragsbefreiung ab Pflegegrad 2
  • Dynamik zum Inflationsausgleich
  • Einmalzahlung bei erstmaligem Pflegefall nach Vertragsabschluss

Fazit: Pflegepflichtversicherung – Eine ausreichende Absicherung?

Mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz werden künftig mehr Menschen wie bisher als Pflegebedürftige gelten (Demenz ist jetzt z. B. ein Pflegebegriff ) und somit die Chance auf eine Unterstützung seitens der Pflegeversicherung haben. Gerade durch die Reduzierung der Leistungen bei einer vollstationären Pflege in PG 2 & 3 sowie den hohen Kosten der Pflegeheime (mtl. ca. 2.000 – 4.000 €), ist ein zusätzliches finanzielles Polster zum Schutz der erarbeiteten Vermögenswerte unerlässlich! Durch die Reduzierung des Eigenanteils bei stationärer Pflege stellt sich die Frage, wer die daraus entstehenden Differenzkosten übernimmt. Erste Pflegeheime haben bereits reagiert und ihre „Heimkosten“ erhöht.

Unsere Empfehlung

Sichern Sie sich und natürlich auch Ihre Angehörigen für den Fall der Pflegebedürftigkeit zusätzlich mit einer Pflegetagegeld- oder Pflegerentenversicherung ab! Dadurch haben Sie im Ernstfall zum einen die Gewissheit, sich die Art der Pflege und die Unterbringung leisten zu können, welche Sie sich wünschen, ohne eventuelle Vermögenswerte (Haus, Erbe, o. ä.) aufgrund der entstehenden Kosten veräußern zu müssen oder die eigenen Kinder (§ 1601 Bürgerliches Gesetzbuch) zur Kasse beten! Und ganz nebenbei entlasten Sie damit körperlich als auch psychisch Ihre Angehörigen und werden nicht zur „Belastung“.

Auf diese Leistungen sollten Sie Wert legen

  • Pflege durch Angehörige (Laienpflege)
  • Beitragsfreiheit im Leistungsfall bestenfalls ab PG 2
  • Verzicht auf Wartezeiten
  • Dynamik ohne Gesundheitsprüfung während der Laufzeit und ggf. im Leistungsfall
  • Verzicht auf Karenzzeiten (keine Zeit zwischen Feststellung der Pflegebedürftigkeit und Beginn der Leistung)
  • Leistungen für vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim ab PG 2 bestenfalls immer 100 % des Tagessatzes
  • ggf. Einmalzahlung im Pflegefall

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gerne stehen wir Ihnen zur Analyse Ihres individuellen Pflegerisiko-Bedarfs zur Verfügung und finden mit Ihnen gemeinsam aus einer Vielzahl von Produktlösungen und Anbietern, die für Sie passende Absicherung – sprechen Sie uns an!

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Beim Erstanruf bespricht unser Experte Ihre Wünsche und Vorstellungen mit Ihnen. Später kommunizieren Sie wie Sie es bevorzugen: per E-Mail, per Telefon oder auch persönlich vor Ort.

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